Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts beschäftigen sich unsere 8. Klassen derzeit intensiv mit der Rolle von Jugendlichen in unserem Rechtsstaat. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Rechte und Pflichten junge Menschen haben und wie Polizei und Justiz in unserem Staat arbeiten.
Besonders spannend war der Besuch von Vertreterinnen und Vertretern der Polizei und der Justiz, die jeweils einen Vormittag in unseren Klassen verbrachten. Sie berichteten aus ihrem Berufsalltag, erklärten anschaulich ihre Aufgaben und standen den Schülerinnen und Schülern für zahlreiche Fragen zur Verfügung.
Ein Höhepunkt des Projekts war die anschließende Simulation einer Gerichtsverhandlung. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in verschiedene Rollen – unter anderem als Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Richterinnen und Richter oder Zeugen. Gemeinsam wurde ein fiktiver Fall verhandelt und am Ende ein Urteil gesprochen. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern besonders deutlich, dass ein scheinbar einfacher Sachverhalt sich in der rechtlichen Betrachtung oft als deutlich komplexer erweist.
Das Projekt bot einen lebendigen und praxisnahen Einblick in die Funktionsweise unseres Rechtsstaats und machte deutlich, wie wichtig rechtliche Regeln für ein faires Zusammenleben sind.
Wir bedanken uns herzlich bei den Vertreterinnen und Vertretern der Polizei und der Justiz für ihr Engagement und diesen gelungenen Beitrag zur politischen Bildung unserer Schülerinnen und Schüler.








