Im Rahmen des Kurses „Gesundheitsförderung in der Schule“, geleitet von Herr Abraham, am Sportinstitut Heidelberg hatten Studierende die besondere Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in einem praxisnahen Projekt am PGM anzuwenden. Die Kooperation zwischen Universität und Schule erwies sich dabei als äußerst gewinnbringend und zeigt eindrucksvoll, wie Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verknüpft werden können.
Im Verlauf des Kurses beschäftigten sich die Studierenden intensiv mit zentralen Themen der schulischen Gesundheitsförderung. Dabei standen insbesondere soziale, physische und psychische Aspekte im Fokus. Ziel war es, Konzepte zu entwickeln, die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich unterstützen und nachhaltig stärken.
In der Umsetzungsphase brachten die Studierenden ihre Ideen schließlich direkt in den Schulalltag ein. In verschiedenen Klassen wurden vielfältige Projekte durchgeführt: So beschäftigten sich einige Gruppen mit dem Umgang mit schulischem Leistungsdruck und entwickelten Ansätze, um den Notendruck zu reflektieren und zu reduzieren. Andere Projekte setzten den Fokus auf Stressbewältigung und vermittelten Strategien zur Entspannung und mentalen Stärke.
Auch Themen wie Selbstbewusstsein und Körperwahrnehmung spielten eine wichtige Rolle. In einzelnen Klassen wurden Workshops zu Stärken und persönlichen Ressourcen durchgeführt oder der Umgang mit Schönheitsidealen kritisch hinterfragt. Darüber hinaus gab es bewegungsorientierte Angebote, die den Schülerinnen und Schülern gesundheitsförderliche Aktivitäten näherbrachten – etwa durch gemeinsames Laufen mit Fokus auf Pulswahrnehmung, intensive Trainingsformate wie Tabata oder die Förderung kognitiver Fähigkeiten durch sportliche Spiele wie Dart.
Die große Bandbreite der Projekte verdeutlicht nicht nur das Engagement und die Kreativität der Studierenden, sondern auch die Relevanz von Gesundheitsförderung im schulischen Alltag. Für die Studierenden bot sich die Chance, wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig profitierten die Schülerinnen und Schüler von neuen Impulsen und einem abwechslungsreichen Zugang zu wichtigen Gesundheitsthemen.
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie alle Beteiligten voneinander profitieren können: Die Universität bringt aktuelles Wissen und innovative Ideen ein, die Schule erhält wertvolle Unterstützung im Bereich der Gesundheitsförderung, und die Schülerinnen und Schüler erleben praxisnahe und motivierende Angebote. Eine echte Win-win-Situation, die das Potenzial solcher Kooperationen deutlich macht und zur Weiterführung anregt.
Gesundheitsförderung am PGM in Kooperation mit der Universität Heidelberg








