Im Rahmen des Bildungsplans Baden-Württemberg, der ein vernetztes, fächerübergreifendes Lernen vorsieht, unternahmen die Klassen 6 und 7 jeweils eine Exkursion zur Saalburg bei Bad Homburg. Ziel war es, das im Geschichts- und Lateinunterricht erworbene Wissen zur römischen Antike anschaulich zu vertiefen und Geschichte unmittelbar erlebbar zu machen.
Unter dem Motto „Ein Tag als römischer Legionär“ tauchten die Schülerinnen und Schüler in den Alltag der Römer ein. Bei einer Führung extra muros erkundeten sie den Limes und lernten dessen Bedeutung als römische Grenzbefestigung kennen. Ein Besuch der Waffenkammer vermittelte eindrucksvoll, wie gut organisiert und ausgerüstet das römische Militär war.
Anschließend ging es intra muros weiter: Innerhalb der Kastellmauern wurde die Ausstellung erkundet. Besonders anschaulich zeigte der Playmobil-Schaukasten, wie eine römische Legion aufgebaut war und agierte. Ein weiteres Highlight war die Vorführung römischer Kleidung – einige Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in die Rollen einer römischen Frau, eines Senators und eines Legionärs.
Den Höhepunkt des Tages bildete das Waffentraining ad arma: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie römische Legionäre marschierten, übten die berühmte Formation der testudo (Schildkröte) ein und traten in spielerischen Übungskämpfen gegeneinander an – selbstverständlich mit Übungsschwertern.
Die Exkursion zur Saalburg war ein eindrucksvolles Beispiel für lebendigen, fächerübergreifenden Unterricht und wird allen Beteiligten als spannender und lehrreicher Tag in Erinnerung bleiben.
Exkursion zur Saalburg- ein Tag als römischer Legionär














