Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der 9. Klassen gehört die intensive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust zu den zentralen Bildungsinhalten. Gerade in diesem Alter – zwischen kognitiver Reife, wachsendem historischen Verständnis und dem Bedürfnis nach Orientierung – können Schülerinnen und Schüler erstmals die geschichtliche Verantwortung Deutschlands in ihrer Tiefe erfassen. Deshalb findet die Exkursion ins Konzentrationslager Natzweiler-Struthof am PGM bewusst in der 9. Jahrgangsstufe statt: Sie knüpft an das Curriculum an, fördert historisch-politische Bildung und stärkt zugleich Empathie, Urteilsfähigkeit und demokratische Haltung.
Gemeinsam mit Frau Eckrich, Frau Zillober und Herrn Gönnheimer besuchten so beide 9. Klassen das ehemalige KZ Natzweiler-Struthof im Elsass. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich intensiv mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.
Unter der Leitung der beiden Geschichtslehrerinnen erkundeten die Klassen das Gelände des ehemaligen Arbeits- und Konzentrationslagers. An verschiedenen Stationen erklärten sie eindrucksvoll die historischen Hintergründe, den Alltag der Gefangenen sowie die unmenschlichen Bedingungen, unter denen die Menschen dort leiden mussten.
Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch ein bewegender und prägender Moment. Viele zeigten sich tief betroffen von den Schilderungen und den sichtbaren Spuren der Verbrechen, die an diesem Ort begangen wurden. Die Exkursion verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung historischer Erinnerung und der Verantwortung, die aus ihr erwächst. Der Besuch im KZ Natzweiler-Struthof wird allen Beteiligten nachhaltig in Erinnerung bleiben.














