Mitten im November tauchten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen begleitet von Ihren Lehrerinnen Frau Hunkel, Frau Schober und Frau Zillober in Frankfurt tief in die Welt der Antike ein. Die immersive Pompeji-Ausstellung ermöglichte ihnen eine eindrucksvolle Reise in die Zeit vor dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr.
Moderne Geschichtsvermittlung lebt davon, Vergangenheit nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen. Die immersive Pompeji-Ausstellung in Frankfurt nutzt Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), um historische Ereignisse und Lebenswelten so anschaulich darzustellen, wie es herkömmliche Lehrbuchtexte oder Bilder nur begrenzt können. Durch das Eintauchen in dreidimensionale, detailgetreue Rekonstruktionen wird Geschichte für Schülerinnen und Schüler emotional zugänglich, räumlich fassbar und in ihrer dramatischen Wirkung unmittelbar erfahrbar. Diese Form des Lernens fördert nicht nur Neugier und Motivation, sondern vertieft auch das Verständnis für historische Zusammenhänge – ein enormer Gewinn für den Geschichtsunterricht.
Zu Beginn betrat man per Virtual Reality die Welt eines Gladiatorenkampfes, begleitet von wilden Tieren wie Tigern und Affen. Die Szene wirkte so realistisch, dass einige vor Schreck sogar kurz zusammenzuckten. Auch eine Naumachie wurde eindrucksvoll inszeniert, sodass man mitten in ein faszinierendes Seegefecht in der Arena eintauchte.
Anschließend erlebten die Jugendlichen hautnah den dramatischen Moment des Vulkanausbruchs. Die Kombination aus Klang, Bild und Bewegung vermittelte ein intensives Gefühl dafür, wie überraschend und erschütternd die Katastrophe für die Menschen damals gewesen sein muss.
Im Anschluss erkundeten die Klassen auch mittels VR-Brillen eine detailgetreu rekonstruierte römische Villa am Golf von Neapel. Räume, Wandmalereien und Alltagsgegenstände ließen die Lebenswelt einer wohlhabenden römischen Familie lebendig werden und boten spannende Einblicke in Architektur, Kultur und gesellschaftliches Leben der Antike.
Die Exkursion bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Lernen, Staunen und Erleben und machte Geschichte dort erfahrbar, wo sie sonst oft abstrakt bleibt. Begeistert und mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Klassen nach einem spannenden Tag nach Hause zurück.







